Erfahrungsbericht Anna

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    Anna (27) bekam vor drei Jahren spontan starke Regelblutungen. Nach einiger Zeit entschloss sie sich zum Arzt zu gehen. „Mein ganzes Leben lang, war meine Menstruation normal. Bis vor drei Jahren. Anfangs nur ein paar Blutstropfen und dann kam es fast schwallartig heraus. Geschichte lesen

 

Erfahrungsbericht Anna

Anna (27) bekam vor drei Jahren spontan starke Regelblutungen. Nach einiger Zeit entschloss sie sich zum Arzt zu gehen. „Mein ganzes Leben lang, war meine Menstruation normal. Bis vor drei Jahren. Anfangs nur ein paar Blutstropfen und dann kam es fast schwallartig heraus. Ja, ich fand es schon eigenartig, aber es passierte nur während meiner Menstruation, dann zwar oft, aber nur für ein bis zwei Tage, also dachte ich, dass es wieder von alleine weg geht. Aber es wurde schlimmer, nach einer gewissen Zeit wurde ich dann sehr blass und fühlte mich schlapp. Ich ging zu einem Gynäkologen, der ein Ultraschall von meiner Gebärmutter machte. Heraus kam dabei, dass ich ein Myom hatte, und zwar kein kleines. Ich musste operiert werden. Sehr komisch, weil so etwas in meiner Familie noch nie vorgekommen ist. Ich wusste nicht einmal, was ein Myom war und musste eine Weile warten, bevor ich operiert werden konnte. In der Periode hatte ich immer saubere Unterwäsche, Maxitampons und große Damenbinden dabei. Ich brauchte eine Stunde, um mich fertig zu machen und selbst dann war ich oft zu spät. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch einen neuen Job und wovor ich am meisten Angst hatte, ist dann passiert: Mit einem Mal ging es durch. Das Blut floss meine Beine entlang und alles war voller Blut. Meine Kleidung, mein Bürostuhl. Ich schämte mich zu Tode, ich konnte nur noch wimmern. Ich war unglaublich nervös wegen der Operation. Ich wollte unter Vollnarkose operiert werden, sodass ich möglichst keine Schmerzen spüre. Als ich aus der Narkose erwachte, erzählte mir der Arzt, dass das Myom so groß war, dass sie es nicht in einem mal entfernen konnten.

Ich musste somit ein zweites und ein drittes Mal unters Messer. Die weiteren Male entschloss ich mich für eine Rückenmarks-Narkose und hatte danach starke Schmerzen. Ich bekam Fieber, mir wurde übel und schwindlig, was aber dazugehören zu scheint. Seit der letzten Operation habe ich keine starken Blutungen mehr. In ein paar Monaten gehe ich zur Kontrolle, dann schauen sie, ob da noch ein neues Myom wächst. Nach der Operation entschied ich mich zur Verhütung für eine Spirale.“

Ratschlag des Gynäkologen

„Ein Myom ist eine gutartige Geschwulst an der Gebärmutterwand, welche über längere Zeit wächst. Dunkelhäutige Frauen haben öfter Probleme damit, als Weiße. Häufig treten sie in den späteren Lebensjahren auf – Anna ist eine Ausnahme. In 99,9% aller Fälle ist ein Myom ungefährlich, und einige Frauen haben nicht einmal Beschwerden.
Möglich sind: Schmerzen, übermäßiger Blutverlust und Blasendruck. Auch während der Schwangerschaft muss ein Myom nicht gefährlich sein, meistens steht es einer Schwangerschaft nicht im Weg. Aber es besteht ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt und heftige Blutungen nach der Geburt. Die Therapie mit MyoSure kann bei Myomen, die in der Gebärmutterhöhle an der Gebärmutterwand festsitzen, angewandt werden. Wenn sich ein Myom in der Gebärmutterwand selbst befindet, kann z.B. eine Embolisationsbehandlung oder eine Behandlung mit fokussiertem Ultraschall durchgeführt werden. Nach diesen Behandlungen ist eine Schwangerschaft wieder möglich.“

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